Nicht nur der Körper spielt beim Altern beim Hund nicht mehr ganz so gut mit. Auch im Kopf wird es manchmal schwierig. Der Kopf und das Denken werden langsamer und sie können auch Sachen vergessen. Wenn dein Hund also vergisst, was du von ihm möchtest, oder auch sein Bett nicht mehr findet, kann das ein deutliches Anzeichen dafür sein, dass der Kopf nicht mehr so will.
Vor allem auch bei Hunden, die in ihrem Leben traumatisiert wurden, wie durch Gewalttaten, passiert es, dass die Tiere Dinge durcheinanderbringen und daher verängstigter oder aggressiver werden, als man sie eigentlich kennt. Wichtig ist zu verstehen, dass dies keine böse Absicht ist. Man kann es mehr mit Demenz vergleichen. Unsere Hunde vergessen Dinge und bringen alte Erinnerungen wieder hervor, als ob dies gerade ihre Realität wäre.
Um deinem Hund dabei zu helfen, lange fit im Kopf zu bleiben, übt euch gemeinsam in Denkaufgaben oder mit dem einen oder anderen Trick. Und wenn das Altern und Vergessen dann kommt, kannst du deinem Hund nur mit viel Verständnis entgegenkommen. Bei Problemen in der Orientierung kannst du deinem Hund mit einer Begrenzung des Wohnraums helfen. Denn in einem Raum kann man sich nicht ganz so schnell verlaufen, wie in einem ganzen Haus.