Schnauzenschmaus

Golden Retriever - Familienhund mit goldenem Herzen

Der Golden Retriever ist einer der beliebtesten Hunde, wenn es um einen Familienhund geht. Nur wenige wissen jedoch, dass diese Rasse ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurde und nicht als heutiger Familien- und Sofahund.

Damit ihr wisst, was für einen Hund ihr euch holt, wenn ihr einen Golden Retriever im Auge habt, und euch auch bewusst sein, was  ihr bei dieser Rasse beachten müsst, haben wir es euch in diesem Blogbeitrag zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Geschichte des Golden Retriever

Die goldenen Lieblinge stammen ursprünglich aus Schottland und wurden dort Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer Mischung mehrerer Retrieverrassen gezüchtet. Unter anderem stecken somit die Rassen „Wavy Coated Retriever“, „Tweed Water Spaniel“ und Irish Setter als Ursprung hinter dem Golden Retriever.

Gezüchtet wurden sie mit einem speziellen Ziel. Es sollte ein robuster Hund werden, der dem regnerischen Wetter in Schottland entgegenhalten kann und gleichzeitig ein hohes Vermögen an Ausdauer und Willen zum Aportieren hat. Denn der Golden Retriever wurde zur Jagd auf Wasservögel genutzt.

Golden Retriever

Erscheinungsbild

Das goldene bis cremefarbene Fell ist wohl DAS Erkennungsmerkmal dieser Rasse. Mit einer Schulterhöhe von etwa 50–60 cm gehört der Golden Retriever zu den mittelgroßen Hunden und wiegt je nach Geschlecht zwischen 25 und 40kg. Die großen hängenden Ohren und die tiefdunklen Teddyaugen machen den Golden Retriever ganz schnell zum Familienliebling.

Pflege unerlässlich

Hundepaar Frühling

Das samtige, goldene Fell kommt jedoch nicht ohne Pflege aus. Ein bis zweimal wöchentlich sollte das Fell gebürstet werden. Während des Fellwechselns im Frühjahr und Herbst sogar noch häufiger. Vor allem im Bereich der Pfoten und der Rute kann es schnell mal zu Verfilzungen kommen, weshalb ein Trimmen des Fells beim Hundefriseur durchaus sinnvoll sein kann. Kurz geschoren sollte der Golden Retriever aber aufgrund seiner Fellstruktur auf keinen Fall, da ihm somit der Schutz gegen Wetterungen verloren geht.

Auch die hängenden Ohren mitsamt des Fells, sollten regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls gereinigt werden. Durch die abgedeckten Ohrkanäle kann es sonst bei Ansammlung von Feuchtigkeit zu unschönen Ohreninfektionen kommen.

Charakter und Wesen

Sanfte, blonde Riesen. So kann man den Golden Retriever wohl genau beschreiben. Nicht ohne Grund wird er gerne als Familienhund in Betracht gezogen. Doch nicht nur seine sanfte Art, sondern vor allem auch dein kooperatives Verhalten und der Wille, Dinge zu apportieren, sind Extrapunkte, die der Golden Retriever bei zukünftigen Familien sammeln kann. Im Umgang mit Kindern sind die sanften Riesen oft sehr nachsichtig und geduldig, weshalb auch Haushalte mit kleineren Kindern für ihn in Betracht kommen.

Durch seinen besonders sanften und gleichzeitig wachen Charakter wird der Golden Retriever in vielen besonderen Einsätzen, wie als Therapie- oder Assistenzhund, ausgebildet und leistet dort wertvolle Arbeit.

      Aktivität ohne Überdrehtheit


Im Gegensatz zu vielen kleineren Hunderassen ist der Golden Retriever zwar gerne aktiv, hat hierbei aber ein nicht zu unruhiges Wesen. Er liebt ruhige Spaziergänge, apportiert gerne, aber entspannt ebenso gerne auf dem Sofa oder in der Sonne. Seine ausgeglichene Art kann sich hierbei wiederum in unruhigeren Situationen als nützlich erweisen, da er hierbei oft einen ruhigen Kopf bewahrt.

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Gesundheitsprobleme beim Golden Retriever

Mit 10 bis 14 Jahren begleitet uns ein Golden Retriever, für seine Größe recht lang, doch vor allem im Alter, aber auch durch seine Größe bedingt, neigt er zu Hüft- und Ellenbeugendysplasien. Um diesen Erkrankungen bestmöglich vorzubeugen, lohnt sich hier gezielte Futterergänzung für die Gelenke bereits im jungen Alter, damit die Gelenke auch noch im höheren Alter fit und geschmeidig bleiben.

Auch weitere Krankheiten, wie die Tendenz zum Übergewicht und vor allem eine überdurchschnittliche Tendenz zu Tumoren, machen vielen Hunden dieser Rasse das Leben schwer. In vielen Bereichen lässt sich aber auch hier mit einer gezielten Unterstützung durch die Ernährung das Immunsystem und die ideale Hundefigur unserer Lieblinge bestmöglich unterstützen.

Golden Retriever krank

Passende Ernährung - Vorsorge statt Nachsorge

Als aktiver Familienhund mit großen Hundeaugen benötigt ein Golden Retriever eine ausgewogene Ernährung mit wertvollen Proteinen und gezielter zuckerfreier und eher kohlenhydratarmer Ernährung, um so nicht nur Übergewicht, sondern auch die Förderung von Entzündungsherden im Körper vorzubeugen. Mit der passenden Ernährung könnt ihr so die Zeit eures geliebten Familienhundes auf unserer Erde bestmöglich unterstützen und dafür sorgen, dass euer Hund die Aktion in der Familie möglichst lange ohne Gesundheitsprobleme und voller Vitalität begleiten kann.

Familienhund mit Familienwunsch

Golden Retriever als Familienhund

Charakterlich ist und bleibt der Golden Retriever der ideale Familienhund, wenn man ein paar Eckpfeiler beachtet: Ein gewisses Maß an Auslastung sollte erfüllt werden, weshalb ein eigener Garten bei dieser Rasse durchaus von Vorteil ist. Außerdem haben die sanften Riesen Tiere einen Wunsch nach Anschluss, und damit ist nicht die Zweibeinerfamilie gemeint. Golden Retriever sind ungern allein, weshalb eine Mehrhundehaltung ihm durchaus entgegenkommt.

Wenn man als Familie oder auch als Alleinstehender einen treuen, ruhigen, aber auch motivierten Begleiter sucht, dann ist der Golden Retriever eine wunderbare Wahl als neues Familienmitglied.

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