Schnauzenschmaus

Pollenzeit im Frühling beim Hund

Von März bis Juni läuft die Pollenzeit im Frühling und damit ist auch für den einen oder anderen Hund eine echte Belastung. Pollenallergien breiten sich nicht nur unter den Zweibeinern aus. Auch viele Hunde leiden zur Pollenzeit extrem. Sich drinnen vor den kleinen Erregern zu verstecken, ist natürlich keine Lösung.

Im heutigen Blogbeitrag zeigen wir dir nicht nur, wie du eine Pollenallergie beim Hund erkennst, sondern auch, wie du die Belastung für deinen Hund reduzierst und was du aktiv tun kannst, um gegen die Allergie an sich zu arbeiten, damit dein Hund langfristig vielleicht wieder völlig unbelastet im Frühling über die Wiesen toben kann.

Inhaltsverzeichnis

Pollenallergie beim Hund erkennen

Gequollene Augen und ständiges Niesen. Das sind die Hauptsymptome zur Pollenzeit bei uns Menschen. Beim Hund ist es ganz ähnlich, aber es gibt noch einige Anzeichen mehr. Die häufigsten Symptome für eine Pollenallergie beim Hund sind:

  • Hautprobleme
    • Starker Juckreiz
    • Rötungen
    • Hot Spots (entzündete Hautstellen)
    • Haarausfall
  • Pfoten & Ohren
    • Intensives Lecken der Pfoten
    • häufiges Kopfschütteln
    • entzündete Ohren
  • Atemwege
    • Niesen
    • tränende Augen
    • Husten

Alle diese Symptome können auch anderen Ursprungs sein. Wenn sie jedoch gezielt zur Pollenzeit im Frühling starten und jedes Jahr aufs Neue auskommen, ist eine Pollenallergie sehr wahrscheinlich.

Dalmatiner Kratzen

Feststellung einer Allergie

Wenn der Verdacht auf eine Pollenallergie besteht, kann diese auch speziell festgestellt werden. Im Gegensatz zu Futterallergien, können Allergien mit einem äußeren Auslöser gut über einen Allergietest festgestellt werden. Hierbei kann ein Haut- oder Bluttest beim Tierarzt Klarheit schaffen, was genau die Auslöser sind, damit man diese bestmöglich meiden kann.

Auslöser der Pollenallergie

Aktivität im Sommer - Ernährung im Frühling

Die Pollenzeit im Frühling folgt gleichen Rythmen. Auch wenn sich die Pollenzeit selbst je nach Temperatur ein wenig nach vorne oder hinten schieben kann, so bleibt die abfolge der fliegenden Pollen recht gleich.

Im März und April startet es meist mit den Baumpollen. Hier fliegen die Pollen der Hasel, Erle, Esche und auch Birke durch die Luft und verteilen ihre Samen, damit neue Bäume wachsen können.

Darauffolgend im Mai und Juni beginnt die Gräserpollenzeit. Auch Kräuter, wie Löwenzahn oder Wegerich verteilen sich hier über die Luft, um ihre Samen zu verteilen.

Je nachdem, wann die Reaktion beim Zwei- oder Vierbeiner sich zeigt, kann so der Auslöser der Allergien besser eingeschätzt werden und ihr wisst, wann ihr euch draußen eher vorsichtiger bewegen solltet. Helfen kann hierbei ideal ein Pollenflugradar, welches dir zeigt, welche Pollen gerade aktiv sind und wie stark der Pollenflug aktuell ist.

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Belastung durch Pollen für den Hund reduzieren

Wenn der Verdacht auf eine Pollenallergie beim Hund besteht oder ein Test eventuell auch schon Klarheit gebracht hat, kann man mit passenden Maßnahmen die Belastung für den eigenen Hund reduzieren. Wenn die Maßnahmen anschlagen, kann somit der Verdacht auf eine Pollenallergie entsprechend auch verdeutlicht werden.

Maßnahme 1: Spaziergänge verschieben

Natürlich kann man den Pollen nicht gänzlich aus dem Weg gehen und in den Monaten mit dem Hund drinnen ausharren. Eine kleine Anpassung der Spaziergehzeiten kann hierbei aber schon etwas Abhilfe schaffen. Frühmorgens und späterabends ist die Pollenbelastung meist noch geringer, weshalb du längere Spaziergänge in diese Zeiten verlegen solltest. Ein Blick auf ein Pollenflugradar kann hierbei unterstützend sein.

Extratipp: Regen holt die Pollen aus der Luft. Ein Spaziergang im oder nach dem Regen ist also ideal für Pollenallergiker.

Maßnahme 2: Reinigung nach dem Spaziergang

Auch wenn keine Pollen in der Luft sind, so lassen sie sich aber auf dem Boden oder auf Gräsern nieder und können so mit uns und unseren Vierbeinern in Kontakt kommen. Daher ist eine Reinigung unseres Hundes nach dem Spaziergang entscheidend wichtig und kann die Pollenzeit im Frühling für unsere Hunde somit erheblich erleichtern.

Nimm hierfür ein feuchtes Mikrofasertuch und wische deinen Hund einmal komplett ab. Das Mikrofasertuch zieht die Pollen leicht aus dem Fell. Fokus sollte beim Abwischen vor allem auf den Pfoten, Beinen, dem Unterbauch und dem Kopf liegen, da hier die meisten Kontaktstellen zu Pollen sind.

Maßnahme 3: Hautreinigung

Auch wenn wir unseren Hund nach jedem Spaziergang abwischen, können die Pollen sich trotzdem durch das Fell bis auf die Haut wandern und dort den Auslöser für Kratzen oder Hotspots sein. Daher kann es in der Pollenzeit hilfreich sein, den Hund einmal mehr zu baden. Achte hierbei auf die Wahl eines schonenden Hundeshampoos mit möglichst wenigen Zusatzstoffen, um einer weiteren Reizung der schon angegriffenen Haut vorzubeugen.

Maßnahme 4: Wohnung reinigen

Immer wenn die Tür oder Fenster offen sind, kommt frische Luft in unsere Wohnung und trägt damit auch Pollen mit in die Wohnung. Regelmäßiges Saugen und Wischen, kann hier Abhilfe schaffen und auch die Anschaffung eines Luftreinigers kann unterstützend helfen.

Langfristiger Abbau von Pollenallergie beim Hund

Alle oben genannten Maßnahmen helfen in der Pollenzeit im Frühling, wenn dein Hund eine Allergie hat. Verschwinden lassen können sie die Allergie jedoch nicht. Und doch gibt es Möglichkeiten, die eine Pollenallergie (und auch andere Allergien) langfristig reduzieren oder beheben können. Hierzu muss man verstehen, woher diese Allergien stammen.

Ursachen von Allergien

Eine Allergiereaktion ist eine Überreaktion des Körpers auf etwas völlig Harmloses, wie im Falle der Pollenzeit, die Pollen selbst. Hierfür kann es viele Ursachen geben, häufig spielt hier aber vor allem das Immunsystem hinein, welches eben auch dafür zuständig ist, auf den „Angreifer“ zu reagieren.

Immunsystemstärkung zur Pollenzeit im Frühling

Wenn wir das Immunsystem in der Pollenzeit gezielt unterstützen, kann dieses sich wieder etwas mehr beruhigen. Dies kann somit langfristig dafür sorgen, dass das Immunsystem unseres Hundes nicht mehr so stark, bis gar nicht mehr auf die Allergieauslöser reagiert. Ein entscheidender Baustein für ein stabiles Immunsystem ist die Mineralstoffbalance im Körper. Dies ist in der heutigen Zeit oft aus dem Gleichgewicht, weshalb eben auch viele Zwei- und Vierbeiner immer mehr Allergien aufweisen.

Unterstützung der Balance bei Zwei- und Vierbeiner

Kein Einzelspieler über 5 Tabletten am Tag auf chemischer Ebene. Reico setzt bei der Mineralstoffbalance nicht nur auf die Gesamtheit, sondern auch gezielt auf die Natur. Das mineralische Gleichgewicht baut gezielt auf einer Kombination von Algen, die so kombiniert, gezielt das Mineralstoffgleichgewicht des Menschen bzw. für Hunde und Katzen abdeckt. Somit wird die richtige Menge an Mineralstoffen für die Entwicklung des Immunsystems unserer Tiere und uns bereitgestellt.

Was Reico Allmin und Petmin besonders macht: Mineralstoffe aufzunehmen, fällt nicht jedem Tier so leicht, wie es sollte. Daher setzt Reico auf eine Mikronisierung der Algen, um diese so leicht wie möglich aufnehmen zu können, schon in den Mundschleimhäuten. Daraus profitieren gezielt die Menschen und Tiere, deren Immunsystem bereits geschwächt ist.

Wenn du mehr zum Petmin für Hund und Katze oder zum Allmin für uns Menschen erfahren möchtest, komm gerne auf uns zu. In einer Beratung erklären wir alles, was du wissen musst, und besprechen, inwieweit die Anwendung euch und unseren Vierbeiner unterstützen kann. Gib hierzu als Stichwort für die Anmeldung einfach „Allmin“ oder „Petmin“ an.

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