Sein Name klingt eindeutig, doch wusstest du, dass der Australian Shepherd gar nicht aus Australien stammt? Die Wurzeln der Rasse liegen im 19. Jahrhundert im Wilden Westen der USA, wo er als unentbehrlicher Hütehund auf den Ranches eingesetzt wurde. Clever, ausdauernd und eng an der Seite der Cowboys – der Aussi war ein echter Arbeitshund.
Wie kam er dann zu seinem Namen? Eine Theorie besagt, dass die Rasse mit australischen Schafherden und deren Treibern in die USA kam und dadurch mit dem Kontinent in Verbindung gebracht wurde. Endgültig geklärt ist die Namensherkunft bis heute nicht.
In den USA wurde die Rasse gezielt weiterentwickelt und verfeinert. Besonders in der Mitte des 20. Jahrhunderts erlangte der Australian Shepherd durch Rodeo-Shows und Westernfilme große Bekanntheit beim breiten Publikum. Erst 1993 wurde er offiziell vom American Kennel Club anerkannt. Heute ist der Aussi längst kein reiner Arbeitshund mehr – er hat sich als vielseitiger Sport-, Therapie- und Familienhund einen festen Platz in vielen Haushalten weltweit erobert.