Wir sollten alle paar Monate einmal überprüfen, ob der Hund für deine Gesundheitsbedürfnisse und seine Futterart entsprechend genug trinkt. Dies lässt sich häufig einfach vornehmen.
Sammle einmal alle Wassernäpfe deines Hundes zusammen und befülle sie mit frischem Wasser. Messe dabei ab, wie viel Wasser du in die Näpfe gegeben hast, und notiere es dir. 24h später misst du dann das Wasser ab, was noch im Napf ist, und berechnest die Wasserdifferenz, die dein Hund entsprechend über den Tag getrunken hat. Wenn dein Hund den Napf über den Tag leertrinkt, miss auch ab, was du über den Tag noch nachgekippt hast. Die getrunkene Menge berechnest du dann wie folgt:
Eingefüllte Menge + nachgefüllte Menge – Restmenge, die am Ende im Napf war.
Um zu schauen, wie dein Hund laut Faustregel etwa liegt, teilst du dann die getrunkene Menge durch das Gewicht deines Hundes in kg. Bedenke beim Vergleich mit der Faustregel auch die Futterart, die dein Hund bekommt. Frisst er Trockenfutter, sollte er im oberen Bereich der Faustregel liegen, bei Nassfutter ist es okay, wenn er am unteren Ende liegt.
Bedenke hierbei, dass du diese Wasserprüfung immer noch einmal vornehmen solltest, wenn du das Futter deines Hundes umgestellt hast. Aufgrund der Futterart, aber auch durch eventuell vorhandene Salze und Zucker, kann sich die Wasseraufnahme deines Hundes wieder verändern. Wichtig hier: Mehr trinken durch Salz und Zucker ist eher schädlich, denn beides ist nicht gesund für deinen Hund und entzieht ihm im Inneren wieder das Wasser, und Blase und Niere müssen noch mehr arbeiten.