Magen-Darm-Probleme treten bei Hunden aus vielen verschiedenen Gründen auf. Nicht immer steckt etwas Ernstes dahinter. Oft reagieren Hunde einfach sensibel auf bestimmte Futterbestandteile oder haben „etwas vom Boden geklaut“. Dennoch ist es wichtig, die häufigsten Auslöser zu kennen, um schneller richtig handeln zu können.
Futterumstellungen
Eine plötzliche Änderung des Futters kann den Verdauungstrakt überfordern. Hunde benötigen meist mehrere Tage, um sich an neue Zutaten und Zusammensetzungen zu gewöhnen.
Stress und Aufregung
Ob Umzug, Unsicherheit oder ein ungewohnter Tagesablauf: Stress kann bei vielen Hunden Durchfall und Erbrechen auslösen. Der Darm reagiert hier oft sensibel auf emotionale Belastungen.
Bakterien, Viren oder Parasiten
Infektionen wie Giardien, bakterielle Entzündungen oder virale Infekte gehören zu den häufigsten Ursachen von Durchfall. Gerade bei Welpen oder Hunden mit geschwächtem Immunsystem kann das schnell problematisch werden.
Unverträglichkeiten und Allergien
Manche Hunde reagieren empfindlich auf bestimmte Proteine, Getreidesorten oder Zusatzstoffe im Futter. Eine Schonkostphase kann helfen, den Darm zu beruhigen und Unverträglichkeiten einzugrenzen.
„Etwas Falsches gefressen“
Der Klassiker: Essensreste vom Boden, Pflanzen, Müll oder ein zu fettes Stück Wurst. Gerade neugierige Hunde sind hier gefährdet und der Magen reagiert oft prompt mit Beschwerden.
Was du außerdem beachten solltest
Neben den richtigen Zutaten und der korrekten Fütterung gibt es noch einige Dinge, die die Verdauung deines Hundes belasten können – etwa stark fettiges Futter, Leckerlis oder zu viel Aufregung. Um deinen Hund rundum gesund zu unterstützen, haben wir weitere Blogbeiträge auf unserer Homepage, die dich interessieren könnten. So kannst du tiefer in die Themen eintauchen und findest wertvolle Tipps für die ganze Ernährung und Verdauung deines Hundes.