Die Ernährung deines Welpen ist die Grundlage für ein gesundes und langes Leben. Doch gerade am Anfang passieren schnell kleine Fehler. Viele Hundebesitzer sind unsicher und fragen sich: „Was darf ein Welpe nicht essen?“ oder „Kann ich das Futter einfach wechseln?“. Hier klären wir dich auf, über die häufigsten Fütterungsfehler und wie du sie ganz einfach vermeiden kannst.
Zu schneller Futterwechsel
Ein abrupter Wechsel des Futters kann den Verdauungstrakt eines Welpen stark belasten. Wenn du das Futter umstellst, mach es schrittweise über mehrere Tage. So kann sich der Darm langsam an die neue Zusammensetzung gewöhnen. Das gilt sowohl beim Wechsel vom Welpenfutter als auch beim Wechsel vom Welpen- auf Erwachsenenfutter.
Generell kann man sagen, dass eine schonende Umstellung über 3 Wochen laufen sollte:
Woche 1: 2/3 altes Futter und 1/3 vom neuen Futter
Woche 2: 1/3 altes Futter und 2/3 vom neuen Futter
Woche 3: das alte Futter wird nun weg gelassen und nur das neue Futter gefüttert
Ein absolutes Tabu: menschliches Essen oder Tischreste
Was für uns lecker ist, kann für Hunde gefährlich sein. Viele Lebensmittel sind giftig oder schwer verdaulich für Welpen und allgemein für Hunde.
Zu den häufigsten verbotenen Lebensmitteln gehören:
- Schokolade und Kakao
- rohes Schweinefleisch
- Zwiebeln, Knoblauch und Lauch
- Weintrauben und Rosinen
- Avocado
- Gewürzte, stark fettige oder gekochte Knochen
Auch wenn es gut gemeint ist, Tischreste sind kein Ersatz für ausgewogenes Hundefutter. Wenn du deinen Welpen verwöhnen möchtest, greife lieber zu natürlichen, ungepanschten Snacks in kleinen Mengen.
Zu viele Leckerlis
Leckerlis sind in der Erziehung wichtig, aber sie zählen zur täglichen Energieaufnahme. Viele Welpen nehmen unbemerkt zu viele Kalorien auf, weil Snacks nicht in die Futtermenge eingerechnet werden. Auch hier gibt es wieder eine hilfreiche Faustregel: Snacks sollten maximal 10% der täglichen Futtermenge ausmachen. Achte darauf, dass sie frei von Zucker und künstlichen Zusätzen sind.
Selbstkochen
Immer mehr Hundebesitzer möchten wissen, was im Napf landet und kochen selbst. Das ist grundsätzlich eine gute Idee, aber nur, wenn die Nährstoffverhältnisse stimmen. Ein kleiner Fehler beim Kalzium-Phosphor-Verhältnis oder Proteinanteil kann schnell zu Entwicklungsstörungen führen. Wenn du selbst kochen möchtest, empfehlen wir dir, vorher eine fachkundige BARF-Beratung in Anspruch zu nehmen. So stellst du sicher, dass dein Welpe wirklich alles bekommt, was er braucht.
Gerade in der Wachstumsphase ist das Thema Ernährung besonders sensibel. Die gute Nachricht: mit ein wenig Wissen und regelmäßiger Beobachtung kannst du alle typischen Fütterungsfehler vermeiden. Wir von Schnauzenschmaus unterstützen dich dabei mit einer individuellen und kostenlosen Beratung. Damit dein Welpe von Anfang an gesund, ausgeglichen und voller Energie aufwächst.