
Sonnenbrand beim Hund
Hunde können Sonnenbrand bekommen – schneller als gedacht. Welche Stellen besonders gefährdet sind, wie du ihn erkennst und was du tun kannst, erfährst du hier.
Urlaub am Meer mit dem eigenen Hund ist eine wundervolle Sache und auch eine tolle Kulisse für grandiose Fotos. Und doch gibt es hierbei immer ein paar Dinge zu beachten, damit dein Hund sicher ist und es später keine bösen Überraschungen gibt.
Heute wollen wir dich über 5 Gefahren informieren, die du beim Urlaub am Meer im Hinterkopf haben solltest. Wenn du auf kleine Dinge achtest, kannst du sicherstellen, dass dein Hund auch nach dem Urlaub noch fit und gesund ist.
Wenn du sichergehen möchtest, dass dein Hund auch am Meer erlaubt ist, suche dir speziell ausgewiesene Hundestrände. Hier sind Hunde, die sich natürlich auch anständig benehmen, gerne gesehen. Vor allem an Hauptstränden gibt es häufiger Hundeverbote, entweder ganzjährig oder bezogen auf die Hauptsaison von etwa Mai bis September. Oft findest du hierzu eine Ausschilderung mit Regeln vor Ort. Achte hierbei auch darauf, ob ein Freilauf der Hunde erlaubt ist. Dies ist nicht überall der Fall.
Das Meerwasser salzig ist, muss ich wohl niemandem erklären. Doch wo wir Menschen daran denken, dass wir dieses Wasser nicht trinken sollten, da denken manche Hunde nicht ganz mit. Und auch aus Versehen kann es passieren, dass dein Hund zu viel Wasser schluckt, wie zum Beispiel beim Spielen. Wenn dein Hund zu viel Meerwasser aufnimmt, kommt es zu einer Vergiftung durch das Salz und Dehydration.
Behalte deinen Hund beim Spielen am Meer im Blick und biete ihm immer wieder frisches Wasser an, damit er nicht aus Durst aus dem Meer trinkt.
Wir sammeln am Meer gerne mal die eine oder andere hübsche Muschel und auch viele Hunde denken schnell daran, damit ein wenig zu spielen. Achte darauf, dass dein Hund das nicht tut, denn Muscheln sind scharfkantig und können schnell Verletzungen im Mundraum oder beim Verschlucken auch im Verdauungstrakt sorgen.
Seetang und Algen können neben dem Salzanteil und der damit verbundenen Dehydration auch Vergiftungen und Magenreizungen beim Fressen am Meer verursachen. Achte entsprechend darauf, dass auch diese nicht gefressen werden.
Neben der Natur sind eben auch noch wir Menschen am Strand unterwegs, und der eine oder andere lässt dann auch seinen Müll da. Egal ob Müllverpackung oder Pommes. Am besten frisst dein Hund nichts davon.
Die Sonne scheint, es ist warm und selbst wir beginnen zu schwitzen. Da ist das Meer natürlich eine tolle Abkühlung. Doch trotzdem sollten wir die Sonne nicht aus dem Auge verlieren und damit auch nicht die Wirkung auf unsere Fellnasen. Je nach Fellart kann es hier unterschiedliche Gefahren für deinen Hund geben.
Dunkles Fell heizt schneller auf und damit steigt auch die Gefahr für einen Hitzeschlag. Aber auch bei hellen Hunden besteht die Gefahr natürlich. Vor allem bei dickerem Fell mit Unterwolle kann sich schnell Hitze stauen. Achte darauf, dass dein Hund nicht zu lange in der direkten Sonne ist, und biete ihm immer wieder frisches Wasser an, damit er Wasserverlust durch Hecheln, Spielen und Schwitzen ausgleichen kann.
Aber auch bei hellem Fell und vor allem beim Kurzhaar ist aufzupassen, denn hier kommen viele Sonnenstrahlen bis zur Haut durch und damit besteht eine große Gefahr für Sonnenbrand. Vor allem die Spiegelung der Sonne auf der Meeresoberfläche erhöht die Gefahr eines Sonnenbrandes noch einmal deutlich. Die Gefahr für einen Hitzschlag besteht hier natürlich ebenfall.
Wer einen Hund mit sehr kurzem oder gar keinem Fell hat, kann hier durch einen dünnen Body oder auch spezielle Sonnenmilch für Hunde vorsorgen. Hier gilt ähnlich wie beim Thema Shampoo: Bitte niemals Sonnenmilch für Menschen verwenden.
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Am Meer finden sich oft kleine Wasserbecken, in denen sich Meereswasser gesammelt hat, und hier sammelt sich eben nicht nur das salzige Wasser, sondern auch eine große Menge an Bakterien, die sich durch das stehende Wasser und Wärme in einer Vielzahl vermehren können. Lass deinen Hund niemals aus diesen Seen trinken und versuche auch, zu vermeiden, dass dein Hund hierin badet. Schon beim Baden können hier Bakterien aufgenommen werden, die dein Tier dann später belasten können.
Nach dem Ausflug geht es ab ins Auto und nach Hause. Oft sind wir alle dann platt und wollen uns einfach nur ausruhen. Das kann aber im schlimmsten Fall ein großer Fehler sein. Auch wenn wir unsere Hunde grundsätzlich nicht zu häufig waschen sollten, macht ein Abduschen mit klarem Wasser nach einem Meeresbad sehr viel Sinn. Das Salz kommt runter und somit kann eine spätere Aufnahme durch das Ablecken oder eine Hautreizung durch das Salz verhindert werden. Auch Bakterien, die sich durch leicht stehende Gewässer vielleicht im Fell verhangen haben, könnt ihr so leicht wieder loswerden.
Je nach Felltyp ist Abtrocknen oder auch ein Bademantel nach dem Baden wichtig. So sorgt ihr vor, damit euer Hund sich nicht durch den Wind am Meer verkühlt.
Aber auch nach dem Nachhausekommen solltet ihr euren Hund noch im Blick behalten. Achtet darauf, ob euer Hund auffällig müde oder abgeschlagen ist. Nach einem Tag am Meer darf mehr Schlaf und Hunger natürlich drin sein, aber bei Lethargie oder Futterverweigerung solltet ihr euren Hund genau im Blick behalten. Dies kann Anzeichen für einen Hitzeschlag oder auch eine Magenreizung durch etwas Falschaufgenommenes sein.
Wenn das Verhalten deines Hundes anhält oder weitere Symptome wie zum Beispiel Erbrechen hinzukommen solltet ihr zeitnah einen Tierarzt aufsuchen.
Ein kleiner Urlaub am Meer kann für Mensch und Hund eine wahre Erholung sein. Wenn du dein Tier bei eurem Ausflug und auch danach gut im Blick behältst, bist du bestens für einen ersten Urlaub am Meer gewappnet. Vor allem bei den ersten Besuchen am großen Wasser sollte konsequenter aufgepasst werden. Mit der Erfahrung für dich und dein Tier, bekommt ihr dann natürlich Sicherheit und könnt euch etwas mehr zurücklehnen.
Doch lieber, ein weniger mehr aufpassen als später beim Tierarzt sorgen um den Liebling zu haben. Damit euer Urlaub am Meer mit eurem Vierbeiner auf jeden Fall positiv in Erinnerung bleibt.

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