Dass große Rassen besonders große Schmerzen haben, kann man vielleicht nicht direkt sagen. Aber tatsächlich sind größere und vor allem schwerere Hunde, was Gelenkprobleme und Schmerzen angeht, mehr betroffen. Hierzu gehören unter anderem Hunderassen wie Boxer, Schnauzer oder die Deutsche Dogge, die besonders anfällig für Schmerzen beim Hund im Alter sind.
Grund hierfür ist vor allem die Gewichtsbelastung, aber auch das schnelle Wachstum, das diese Rassen in der Welpen- und Junghundzeit durchleben. Dies ist eine sehr hohe Anforderung für den Skelett-, Gelenk- und Muskelaufbau, weshalb bei solchen Rassen oft spezielles Futter empfohlen wird. Für solch große Rassen empfiehlt sich immer ein Futter, welches ein langsames, kontrolliertes Wachstum unterstützt. Idealerweise unterstützt durch Ergänzungen, die dem Skelett- und Muskelaufbau die dringend benötigten Bausteine bereitstellen.
Es gibt aber auch einige kleinere Hunderassen, wie die französische Bulldogge, die rassebedingt Gelenkprobleme wie Hüft- oder Ellenbogendysplasien erleiden, was Schmerzen bis hin zu Operationen mit sich bringen. Bei diesen Rassen lohnt es sich, bereits in eine natürliche Vorsorge zu gehen und die Gelenke schon von klein auf zu unterstützen und zu stärken. Somit kann die Wahrscheinlichkeit und Schwere der vermutlich folgenden Erkrankung je nach Tier erheblich verringert werden.
Welche Hunderassen von Hüft- und Ellenbogendysplasie häufig betroffen sind, kannst du in unserem Blogbeitrag „Hüft- und Ellenbogendysplasie beim Hund“ nachlesen.