Kaum ist das Geschirr angezogen und Bruno hat verstanden, dass wir Autofahren wollen, war bei uns der Stress vorprogrammiert. Er war sogar so aufgeregt, dass er es nicht geschafft hat, sich auf der Wiese zu lösen. Er hatte nur im Kopf, dass es gleich irgendwo hingeht. Ein Theater, jedes Mal. Bis ich verstanden habe, wo das eigentliche Problem ist.
Das Autofahren selbst ist gar kein Problem. Sondern die Veränderung an sich. Hunde sind Gewohnheitstieren, mehr als wir Menschen. Wenn wir uns also mal in unser Tier versetzen, ist es ganz verständlich, dass so eine Reise Stress macht.
Unsere Hunde wissen nicht, was kommt. Sie merken nur, dass etwas anders ist als sonst. Frauchen oder Herrchen laufen aufgeregt von einem Raum in den anderen, packen Dinge ins Auto und dann schnappen sie sich uns und stecken uns auch in die Blechkiste. Im besten Fall wissen wir noch, dass es letztes Mal ein totaler Stress war, als wir zuletzt ins Auto gesteckt wurden und es zum Tierarzt ging.
Wenn wir das beginnen zu verstehen, ist es doch eigentlich recht einfach, eine Reise entspannter für den Hund und damit auch für uns zu machen.