Um die Niere zu entlasten, kann eine Anpassung des Futters eine entscheidende Hilfe sein. Ziel hierbei ist es, der Niere möglichst viel ihrer schweren Aufgabe abzunehmen. Dazu sollten mögliche Giftstoffe so gering wie möglich gehalten werden, was ein Futter mit einer möglichst geringen Zahl an Zusatzstoffen, wie Konservierungsstoffen oder anderen künstlichen Inhalten, wie Farbstoffen oder künstlichen Mineralien beinhaltet.
Da die Niere auch für die Verarbeitung der Proteine zuständig ist, sollte bei der Ernährung eines nierenerkrankten Hundes auf ein Futter mit leicht zu verdauenden und wertvollen Proteinen geachtet werden. Gut zu verwertende Proteinquellen sind Huhn, Pute, Kaninchen und magerer Fisch. Außerdem sollte der Anteil von Nebenerzeugnissen möglichst geringgehalten werden, wenn eine Nierenerkrankung beim Hund bekannt ist.
Auch die enthaltene Menge an Phosphor sollte bei Hunden mit Niereninsuffizienz möglichst gering sein. Manche Fischsorten wie Lachs, aber auch Milchprodukte enthalten einen höheren Anteil von Phosphor und sollten deshalb lieber gemieden werden.