Der Dackel hat eine lange und beeindruckende Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Ursprünglich wurde er in Deutschland gezüchtet und zwar nicht als Begleithund, sondern als mutiger Jagdhund. Sein Name „Dachshund“ verrät bereits, wofür er gedacht war: er sollte Dachse, Füchse und andere Tiere aus ihrem Bauen treiben.
Sein charakteristischer Körperbau: lang, muskulös und mit kurzen, kräftigen Beinen, ist also kein Zufall. Er wurde gezielt dafür entwickelt, sich durch enge Röhren zu bewegen und auch im Dunkeln mutig voranzugehen. Diese früh entwickelte Selbstständigkeit erklärt auch heute noch viele seiner Charakterzüge: Dackel denken gern selbst mit, entscheiden eigenständig und zeigen ein bemerkenswertes Selbstbewusstsein.
Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Größen und Felltypen, je nachdem, für welche Jagdsituation der Hund eingesetzt wurde. Heute ist der Dackel eine der beliebtesten Familienhunderassen weltweit und hat sich vom wagemutigen Baujäger zum liebenswerten Alltagsbegleiter gewandelt, ohne seinen einzigartigen Charme zu verlieren.